Regelmäßig findet der Seelenlauf auch in einer kleinen Gruppe von max. 8 Personen statt. Hier geht es zu den Terminen und zur Anmeldung. Derzeit aufgrund der Pandemie entfallen alle Seelenlauftermine bis auf weiteres...

Der Seelenlauf: 

 

Was ist der Seelenlauf?

 

Der Seelenlauf ist eine erweiterte Form des "Therapeutischen Gehens". Die Erweiterung besteht darin,  dass die eigene Seele des Klienten zur Lösung des Problems herangezogen wird. Der Seelenlauf verbindet somit eine therapeutische mit einer spirituellen Intervention zur Problemlösung

 

Wie unterscheidet sich der Seelenlauf von der Hypnose?

 

Die Hypnose ist eine Intervention, die mit dem Unterbewusstsein des Menschen arbeitet und vor allem mit Worten (Suggestionen) Einfluss auf das Geschehen im Menschen nimmt. Im Unterschied zum Seelenlauf ist die Hypnose eine eher "ruhige" Intervention, die den Menschen in einen entspannten Zustand bringt und versucht, Nebengeräusche und Ablenkungen vom inneren Geschehen, auszuschließen, damit der Klient seine Gedanken und Gefühle wahrnehmen kann und Zusammenhänge von Verknüpfungen im Unterbewusstsein erkennen kann. 

Die Lösungen für Probleme werden im Unterbewusstsein gesucht und meistens auch gefunden! In der Hypnose wird häufig mit einer Zielvorgabe gearbeitet, die aus dem Unterbewusstsein kommt.

 

Der Seelenlauf hingegen ist eine aktive Intervention, d.h. man bewegt sich (geht)  im Raum. Entspannung im Sinne der Hypnose entsteht nicht. Durch das Gehen im Raum erhält der Klient Zugang zu seinem inneren Erleben, Gedanken und Gefühlen

Somit biete ich in meiner Praxis zwei unterschiedliche Interventionen für 2 Gruppen von Menschen an, für die, die sich gut und gerne entspannen und die, denen die Entspannung (zumindest manchmal) schwerer fällt. 

Die Lösungen für Probleme werden im Seelenlauf durch die eigene Seele zutage gefördert. Im Seelenlauf bekommt man einen sehr eindeutigen Eindruck darüber, wie es sein wird, wenn das Problem im Sinne der Seele erledigt ist. 

 

Klingt im ersten Moment so, als wenn es außer der Ruhe und der Bewegung nicht viel Unterschiede zwischen den beiden Interventionen gibt. Dies ist jedoch nicht richtig. Auch wenn beide Interventionen darauf abzielen, Lösungen für Probleme zu finden, wird mit beiden Interventionen unterschiedlich die Problemanalyse durchgeführt und auch der Lösungsweg ist unterschiedlich. 

 

Bei der Hypnose ist es oft notwendig, dass der Klient, um den erstrebten Zustand zu erreichen und zu optimieren, über die Selbsthypnose am Ziel weiter arbeiten muss. Dies bedeutet, dass er sich selbst in die Trance bringt (der Weg dorthin wird ihm von mir gezeigt) und an der Zielvorstellung weiter arbeitet, bis zur nächsten Sitzung. Im Idealfall, nimmt er sich täglich für diese Hausaufgabe Zeit. Bei der Selbsthypnose ist es für die meisten Menschen notwendig, dass sie sich alleine im Raum befinden und Zeit haben. 

 

Beim Seelenlauf hat der Klient ebenfalls Hausaufgaben zu erfüllen, um den optimalen Zielzustand zu erreichen. Er erhält die Hausaufgabe sich ebenfalls möglichst jeden Tag in den Seelenlauf zu begeben. Hier bedarf es allerdings keines entspannten Zustands. Es muss keine Trance erreicht werden. Er benötigt einfach weniger Zeit, als mit der Selbsthypnose. Gerade am Anfang wird es ihm lieb sein, alleine im Raum zu sein, allerdings ist es ihm wohl schon relativ gut möglich, sich täglich ca. 10-15 Minuten alleine in einen Raum zurückzuziehen, um den Seelenlauf zu praktizieren. Störungsfreiheit ist auch für die Zeit des Seelenlaufs empfehlenswert, Unterbrechungen aber nicht so störend, wie bei der Selbsthypnose. 

 

 

Muss man spirituell ausgerichtet sein, um den Seelenlauf anzuwenden?

 

Nein, letztendlich ist es aber schon sinnvoll, sich vorstellen zu können, dass man eine eigene Seele hat, die nur das Beste für einen möchte. Wer sich mit dem Gedanken an eine Seele gar nicht anfreunden kann, sollte lieber Hypnosesitzungen in Anspruch nehmen, da der Seelenlauf immer die Seele - als heilende Instanz - mit einbezieht. Wer das nicht annehmen kann oder mag, wird mit Abwehr reagieren. 

 

Für wen und für welche Themen ist der Seelenlauf geeignet?

 

Der Seelenlauf eignet sich für Klein und Groß, Alt und Jung.  Gerade Kinder reagieren auf den Seelenlauf sehr gut, weil sie einfach nicht still sitzen müssen und ein gutes Werkzeug haben, um sich selbst zu regulieren. Auch für Erwachsene ist der Seelenlauf oft greifbarer als die Selbsthypnose, wenn es darum geht, sich selbst zu regulieren oder sich auf schwierige Situationen vorzubereiten

Der Seelenlauf eignet sich als unterstützende Maßnahme für alle Lebensthemen, Erkrankungen und Probleme. 

 

Kann der Seelenlauf mit der Hypnose verbunden werden?

 

Ja, und zwar insofern, als dass der Seelenlauf gelegentlich die Grundlage für eine hypnotische Anwendung schaffen kann (z.B. dann, wenn der Klient Schwierigkeiten hat, in die Trance zu gehen oder auch wenn er Angst vor ihr hat). 

Manchmal ist es sinnvoll, eine Hypnosesitzung mit dem Seelenlauf zu ergänzen. Wer eine Hypnosesitzung mit entsprechenden Suggestionen erhalten hat, kann auch als hilfreiche unterstützende Maßnahme für Zuhause den Seelenlauf anwenden. 

 

Der Seelenlauf eignet sich auch, wenn die Hypnosesitzungen nicht den gewünschten Erfolg bringen oder im hypnotischen Prozess Blockaden auftreten, die über den Seelenlauf gelöst werden können

 

Seelenlauf oder Hypnose? Welche Intervention ist für mich geeignet?

 

Welche Anwendung Sie in meiner Praxis erhalten entscheidet vor allem die Art Ihres Problems und Ihre Einstellung zu der Hypnose und dem Seelenlauf. 

Gemeinsam entscheiden wir vor jeder Sitzung, welche Intervention zur Anwendung kommt. 

 

Gibt es eine Möglichkeit, den Seelenlauf einmal kennenzulernen?

 

Derzeit besteht die Möglichkeit leider nicht, da der Seelenlauf eine Anwendung ist, die nur im persönlichen Kontakt stattfinden kann!

 

 

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